Auf Einladung von Karl Baumgärtner, Lehrbeauftragter des Judo-Bezirks Oberpfalz, fand am Wochenende wieder ein Trainerassistentenlehrgang (Teil zwei) im Dojo des JKC-Kümmersbruck statt. Dank der guten Zusammenarbeit des JKC mit dem Bezirksbeauftragten locken diese Veranstaltungen auch vermehrt engagierte Jugendliche aus anderen Bezirken in die Oberpfalz. Diesmal konnten gleich 6 Jugendliche aus Niederbayern neben den elf Teilnehmern aus acht Oberpfälzer Vereinen begrüßt werden. Leider mussten einige Teilnehmer verletzungs- oder krankheitsbedingt noch kurzfristig absagen.

Zu diesem Lehrgang stellte der Bezirk auch wieder hochkarätige Ausbilder. Adolf Bindl und Irene Hirsch begannen am Samstag mit Stand- und Bodentechniken in Verbindung mit Fehlerkorrektur, kleine spielerische Übungen für das Anfängertraining rundeten das Ausbildungsprogramm ab. Anschließend erläuterte Simone Hirsch Wettkampfsysteme, Listenführung bei Wettkämpfen und Kampfrichterwesen.

Nach dem Abendessen war für die Übernachtungsgäste erst einmal relaxen im Schwimmbad angesagt, anschließend nach einer weiteren Stärkung noch Judo bis tief in die Nacht hinein. Auf Frühsport wurde zugunsten eines ausladenden Frühstücks verzichtet, da bereits um 8.30 Uhr Akrobatik auf dem Lehrplan stand. Andy Köppl konnte diesen Teil der Ausbildung wie immer mit großem Spaßfaktor vermitteln, bevor er für den Rest des Vormittages auf den Aufbau einer Trainingsstunde einging. Gegen Mittag wurden die jungen Judoka von Karl Baumgärtner nach einem zusammenfassenden Rückblick verabschiedet, natürlich nicht ohne Glückwünsche und Urkunden für die Absolventen beider Lehrgangsteile. Dies waren: Tim Friedrich (JV Sulzbach Rosenberg), Sophie Hengl, Johanna Schmidt und Michael Bruischütz (1.JC Weiden), Jose Ryan da Silva Bruno (ASV Neumarkt), Jessica Ruppert, Larissa Schorm und Daniel Golob (TSV Mainburg) und Lena Bernkopf (1. FC Schwarzenfeld). Den zweiten Teil der Ausbildung müßen noch Marco Fruth (DJK Ensdorf), Anna Birgmann und Marina Wiedenbauer (JKC Kümmersbruck), Leni Haltmeier, Nathalie Schorm und Jan-Handrik Neumann (TSV Mainburg), Michelle Nikulina (TSV 1880 Schwandorf) und Rainer Breu (TV Furth im Wald) absolvieren.

20181100 Trainerassistenten

Ab Dienstag, 18. September 2018 neue Trainingszeiten!

U10/U12

Dienstag von 17.30 bis 19 Uhr
Donnerstag von 17.30 bis 19 Uhr

Spielwiese

Donnerstag von 15 bis16 Uhr (Anfänger)
Donnerstag von 16 bis 17 Uhr (Fortgeschrittene)
Gürtelvorbereitung von 17 bis 18 Uhr entfällt.

Zwei Judo Koryphäen verabschieden sich in den „Trainer“-Ruhestand

Nach ununterbrochenen 45 Jahren als Judotrainer verabschieden sich Willi Seisenberger und Reinhold „Burl“ Wimmer von der Matte. Die aktuelle U10/U12 Donnerstagsgruppe sowie Abteilungsleiter Michael Grassl bedankten sich im Namen einer schier endlosen Reihe von Judoka bei den beiden für die unzähligen Stunden, die sie auf der Judomatte verbracht haben. Ebenso sprach TSV-Vorstand und neuer Donnerstagstrainer Alexander Hauf den beiden seine höchste Anerkennung und tiefsten Dank für deren Lebensleistung aus.

Die Mattenfläche auf der Willi Seisenberger und Reinhold Wimmer standen, hat sich im Laufe der Jahre immer wieder gewandelt. Sei es von den anfänglich sicherlich viel zu harten Kokosmatten im heutigen TSV-Schachraum, über die immer wieder von neuem aufzubauende Mattenfläche in der TSV-Turnhalle bis hin zum heutigen Dojo. Im Laufe der Jahrzehnte kamen auch immer wieder neue Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Genuss von den beiden Judomeistern trainiert zu werden. Willi und Reinhold leben und lehrten nach dem technischen und moralischen Prinzip des Judo: „Bestmöglicher Einsatz von Körper und Geist“ sowie „Gegenseitiges Helfen zu beiderseitigem Wohlergehen“. So kann fast jeder Mainburger Judoka seine ganz eigenen Geschichten und Anekdoten aus vergangenen Tagen erzählen.

Derart hochkarätige und erfahrene Judokompetenz lässt die Abteilung natürlich nur ungern ziehen. Aber letztlich ist die Entscheidung der beiden nicht von heute auf morgen gefallen. Vor einigen Jahren hatten beide schon ihren Rückzug angekündigt. Und wie so oft im Leben verstreichen die guten Dinge immer schneller als erwünscht. Am 13. September 2018 war es dann soweit. Beide traten ein letztes Mal vor „ihre“ Kinder, nahmen Abschied und übergaben die Gruppe dem neuen Trainerteam Alexander Hauf und Daniel Golob.

Die Judoka des TSV Mainburg bedanken sich aus tiefstem Herzen für 45 Jahre Trainertätigkeit und wünschen beiden lebenslange Gesundheit in der Einheit von Körper und Geist.

20180913 Verabschiedung Reinhold Willi

Die Judoka feierten am 4. August 2018 ihren Saisonabschluss mit einem Beachvolleyballturnier und anschließendem Sommerfest. Bei Temperaturen von 33 Grad im Schatten und einigen Grädchen heißer auf dem Spielfeld wurde das traditionelle Beachvolleyballturnier im Stadion am Freibad ausgetragen. Vier Mannschaften mit einem bunten Teilnehmerfeld forderten sich gegenseitig zu Höchstleistungen heraus. Nachdem die Begegnungen der Mannschaften jeder gegen jeden ausgetragen waren, stand die Mannschaft mit Mike, Marcel und Charles als Sieger fest. Mit dem aufgestellten Pavillon und viel Trinken war die Hitze einigermaßen erträglich.


Beim anschließenden Grillabend in gemütlicher Runde bedankte sich Abteilungsleiter Michael Graßl bei allen Kämpfern, die in der Bayern- und Bezirksliga auf der Matte standen. Ferner galt sein Dank dem Grillmeister Franz Thalmeier, der einen leckeren Rollbraten gezaubert hatte und den Salatspendern, die für das leibliche Wohl der Anwesenden sorgten, ebenso allen für ihren steten Einsatz in der vergangenen Saison.

Judo Beachvolley Sommerfest 2018 01

Judo Beachvolley Sommerfest 2018 02

54 Mitglieder der Judoabteilung des TSV starteten am 1. Mai vom Dojo aus bei herrlichem Wetter zu ihrer traditionellen Maiwanderung. Der Weg führte sie an der Abens entlang zum  Flugplatz der Modellflieger Ikarus. Nach der eingelegten Rast am Flugplatz ging es dann weiter durch den Wald über die Theresienhütte zum Ziegler-Biergarten. Dort wurde dann Brotzeit gemacht. Unterwegs war man ca. 2,5 Stunden, bevor man den Heimweg antrat. Müde, aber glücklich erreichte man im Laufe des Nachmittags wieder das Dojo.

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